Alive but disconnected

April 28, 2006

Auch wenn es nicht so aussieht, ja ich bin noch da, nur scheint sich mein neuer Wohnort als Zivilisationswüste darzustellen. Kein DSL! Mal schauen, wie sich das Problem lösen läßt. Bisher waren es zwar erst drei Wochen ohne Netzzugang, aber ich spüre schon eindeutig Entzugserscheinungen. Ganz optimistisch hoffe ich auf die Möglichkeit eines Kabelzugangs. Somit bleibt mir erstmal "nur" das echte Leben ;-) Bis später …

Writer, Director, Actor

March 14, 2006

Bei IMDb ne Bio-/Filmographie über ihn zu finden, ist schon strange …

Aber eigentlich war ich ja auf der Suche nach “Your Job In Germany“. Falls den jemand auf dem Rechner oder so hat … Immer her damit :-) Merci.

Ein Silberstreif am Horizont

March 13, 2006

Magdeburger sterben als erste aus

… womit ich mich dann auch gleich als ehemaliger Bewohner selbiger Stadt geoutet hätte ;-)

Liebe ist …

February 6, 2006

… wenn er 3 Stunden hin (gestern Abend) und 3 Stunden zurück (heute Vormittag) mit der Bahn fährt, um mich überraschend zu besuchen.

hach … *dahinschmelz* smile

Reflexionen #1

February 3, 2006

Ein Blog, welches für fast zwei Monate nicht aktualisiert wird, ist ziemlich sinnlos. Da es aber — will man den Referern Glauben schenken — doch noch von einigen Lesern frequentiert (und eventuell auch gelesen) wird, versuche ich einfach mal im Moment des Schreibens zu eruieren, woran es lag, daß hier solange sich nichts getan hat. Ich kann schließlich auch kaum behaupten, daß seit dem letzten Eintrag nichts passiert worden wäre.

Da war zum Beispiel die Antideutsche Konferenz im Herbst letzten Jahres, die genug Stoff geliefert hätte. Wo blieb da nun konkret die Kritik an den “neuen” Liberalen (FdoG & Co.), die noch im Ankündigungstext so ausführlich (und zum Teil auch selbstreflexiv) formuliert wurde? Es war zumindest eine für mich eher unbefriedigende Konferenz, was entweder daran lag, daß ich beständig eingeschlafen bin (bevor da jetzt jemand frohlockt: es lag am Schlafmangel in der Nacht zuvor nebst grippalem Infekt) oder daß der Inhalt besagter Ankündigung nicht sich in den Referaten widerspiegelte. Nun gut, ist schon ‘ne Weile her und was Justus Wertmüller nach seinem kontroversen Referat auf der Konferenz, zu den Unruhen in den französischen (Vor-)städten zu sagen hat, wird sich am 14. Februar zeigen.

What else? Ein konsequenter Islamist kommt dem Besitz von Nuklearwaffen immer näher und es dauert bis heute, daß sich dann doch mal — neben den Israelis, die ja als erste davon betroffen wären, und der USA — die schrecklich dialogbereite “Weltgemeinschaft” (sprich: die Völker der Welt, denen das Nuklearprogramm der iranischen Faschisten bisher am Arsch vorbei ging und die sich erst in die Hosen machen, wenn Mahmūd Ahmadī-Nežād — ganz im Sinne des kritischen Dialogs — damit “wirbt”, den zionistischen Staat doch nach Europa oder sonstwo, nur nicht in die “geheiligte islamische Welt”, “verlegen” zu wollen) aufrafft (so hoffe ich, in meinem begrenztem Optimismus), daß Säuseln endlich mal ad acta zu legen, den Iran am Besitz der Atombombe zu hindern und am besten gleich noch die Menschen im Iran aus der Knute der islamischen Herrschaft zu befreien.
Less talk, more action!

Ariel Sharon, “der Zionist und praktische Antifaschist” (ISF), ist immer noch nicht aus seinem künstlichen Koma aufgewacht, und wird wohl kaum noch in die Politik zurückkehren können. Für ihn hoffe ich, daß er sich einfach noch mal “aufrappelt” und ein paar angenehme Lebensjahre vor sich hat. Den Israelis brauch ich wohl kaum was wünschen. Sie haben seit der Staatsgründung gezeigt, daß sie sich nicht unterkriegen lassen. Egal, wer dort in den nächsten Monaten und Jahren regiert, keiner wird den Friedens-, Islam- und Appeasementapologeten nachgeben, die Israel, gleich ihren Dialogpartnern, als Grundübel der Welt ausgemacht haben, daß nur von der Landkarte verschwinden müsse, um “Frieden auf Erden” zu haben. Israel war, ist und bleibt — hoffentlich mit Unterstützung einer noch konsequenteren israelsolidarischen US-Administration — der Ort, an dem Juden ohne Angst vor Verfolgung und Vernichtung leben können.
Solange die warentauschende Gesellschaft und somit der Antisemitismus als die “objektive Ideologie der Barbarei” (ISF 2000, 7) existieren, braucht es den Staat Israel als explizit jüdischen Staat, welcher, in einer Welt der Nationalstaaten, der Ort ist, der sowohl den in diesem Staat lebenden wie den kosmopolitisch verstreuten Juden, Schutz und Verteidigung vor dem Wahn der antisemitischen Internationalen bietet. Lang lebe Israel!

Den persönlicheren Reflexionsteil gibt’s dann morgen … oder später … oder gar nicht. We’ll see.

Vorweihnachtliche Terminplanübererfüllung

December 5, 2005

Allen, die sich eher den Zumutungen der Kritik statt denen der weihnachtlichen Besinnlichkeit widmen möchten, seien hier ein paar Vorschläge für die Woche vom 12.12.—18.12.2005 auf den Weg gegeben:

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Den Anfang macht am Montag, den 12.12. die AANO, die zu einer Veranstaltung zum Thema “Neue persische Härte. Irans Politik seit Ahmadinejad — Tugendterror und nukleare Aufrüstung” einlädt. Referieren werden Wahied Wahdathagh (Memri) und Thomas Becker (Publizist). Beginnen wird die Veranstaltung um 19:00 Uhr. Ort ist die HU-Berlin.

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Weiter geht es nun mit zwei Veranstaltungen in Halle (Saale):

Am Mittwoch, den 14.12. referiert Matthias Küntzel zum Thema “Nationalsozialismus und Antisemitismus in der arabischen Welt“. Der Vortrag beginnt um 18:00 Uhr im Melanchtonianum, Hörsaal B der Martin-Luther-Universität Halle.

Am Freitag, den 17.12. und Samstag, den 18.12. findet ein Seminar zur “Einführung in die Psychoanalyse” mit Ljiljana Radonic (Café Critique) statt. Widmet sich am Freitag die Veranstaltung einer Einführung zu den Grundbegriffen und Grundannahmen der Psychoanalyse, so werden am Samstag “Psychoanalyse und Geschlechterverhältnis” sowie die “Rolle der Psychoanalyse in einer Kritischen Theorie der Gesellschaft” thematisiert.
(Für das Psychoanalyse-Seminar ist unbedingt eine vorherige Anmeldung unter agantifa@freenet.de erforderlich!)

Vortrag und Seminar werden veranstaltet von den Genossen der AG “no tears for krauts” und der ag antifa im StuRa der MLU Halle.

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So, und was macht ihr? Weihnachtsshopping? ;-)

Du bist Deutschland - Das Original

November 21, 2005

du bist deutschland im original

[gefunden im kf]

Update:
So, nachdem ja nun auch außerhalb der sog. Blogosphäre (was für’n blöder Begriff, als ob Blogger außerhalb der Wirklichkeit — man könnte auch sagen Ökosphäre :-) — leben, na wie auch immer …) auf das Foto verwiesen wird, erwarte ich mit Spannung eine Einladung zu Christiansen oder Kerner nebst großzügiger Tantiemen (bitte auf das Lichtensteiner Konto überweisen!), habe ich doch schließlich als erster (wird zumindest auf diversen “großen” Blogs so kolpotiert. Ob dem so ist, kann und will ich mangels Interesse auch weder verifizieren noch falsifizieren) das Foto ausm KF geklaut … ;-)
Okay, genug der Blödelei, aber angesichts der Trackbacks und Comments, die man dafür erhält, fällt einem schon kaum was anderes ein. Anstatt auf die Wahnhaftigkeit nationalen Denkens an sich zu reflektieren, macht sich ein Blogger Gedanken darum, daß die Kampagne von auf Profitgewinnung (hui, wie schrecklich) ausgerichteten Medienunternehmen gestartet wurde und nicht von der (dann wohl moralisch einwandfrei agierenden) Bundeszentrale für politische Bildung. Das kann dem antikapitalistischen Deutschen natürlich nur aufstoßen. Mit einem ordentlichen Reichspropagandaministerium wär das nicht passiert! Ein Deutschling versucht nebenbei noch zu erklären, warum die neue Kampagne ja was ganz anderes als das Original sei und bemerkt (natürlich) nicht, wie sehr er doch dabei nur deutsche Ideologie reproduziert. Ach ja, das verlinkte Video, welches vorgeblich persiflierend sein soll, ist genauso unter jedem Niveau wie das Original. Oder ist mein Humordetektor einfach kaputt gerade?

Und Cut.
Welche Blogger was geschrieben haben, möge sich bitte jeder selbst raussuchen. Ich habe keine Lust die Sachen noch einmal zusätzlich zu verlinken.

[Hier bitte nun antideutsche Parole nach Gusto einfügen!] ;-)

November 5, 2005

Es war vor so ungefähr vor 10 Jahren. Wir gingen spazieren. Eines dieser Familientreffen, an denen fast die gesamte Familie teilnimmt. Ostern vielleicht, oder ein Geburtstag. Ich weiß es nicht mehr. Der obligatorische Spaziergang durchs Dorf.
Wir kamen am Grundstück einer “alteingessenen” Familie vorbei. Darauf, abgesperrt durch einen hohen Zaun, ein Gedenkstein. Gewidmet war bzw. ist er den Familienvorfahren und deren Ländereien, die nach 1945 durch die DDR enteignet und in Volkseigentum überführt woren waren. Mein Opa sagte zu mir, daß er als Junge für diesen Bauern (ein Großgrundbesitzer, wie mein Opa es so schön klassisch formulierte) arbeiten mußte. Daß er kaum was verdient hat, manchmal nur ne Stulle am Tag bekam. Daß er sich freute, als die Familie enteignet wurde. Und daß er sich ärgert, daß heute, da die Familie das Ackerland wieder ihr eigen nennt, diese Familie die “Ungerechtigkeit” anklagt und mittels des besagten Gedenksteines diese meint anprangern zu müssen.
“Wie wäre es denn mit ein wenig Farbe auf dem Ding?”, meinte ich zu ihm, mehr im Scherz als wirklich ernstgemeint. “Das würde denen ganz recht geschehen”, erwiderte er. Nicht minder belustigt. Aber auch nicht ohne Ärger in seinen Worten.
Der Spaziergang ging weiter, so wie es noch viele weitere danach geben sollte. Einen Farbbeutelwurf aber gab es nie. Und bis heute hatte ich auch nie wieder an diese Geschichte gedacht. Bis heute. Heute ist mein Opa gestorben. Ich werde ihn vermissen.

Antisemit @home

October 21, 2005

Interessant soeben auch der Erzeuger meiner Mitbewohnerin:

“Die Juden machen doch mit den Palästinensern das selbe, was sie selbst unter den Nazis erlitten haben … Ich kann die Juden nicht leiden … Die überfahren doch kleine Kinder mit Panzern … Ich wohne ja in Abu Dhabi und weiß, wie es den Arabern geht … Da kann ich sowas im Fernsehen sehen … Hier zeigen sie das ja leider nicht.”

So schnell habe ich hier noch nie jemanden aus meinem Zimmer entfernt. Und habe nun verdammt schlechte und vor allem aggressive Laune.

Scheiß antisemitisches Arschloch! kotz

mozdev, deutsch

October 3, 2005

Nicht einmal mozdev.org kann man heute besuchen, ohne dem nationalen Wahn zu begegnen:

mozdev_klein

Eu não sou Germany!

September 30, 2005

jdr_ibnd_03_02

[mehr dazu hier]

follow my ordinary taste in music …

September 23, 2005

… on last.fm music_smiley

[via]

September 20, 2005

The schools would fail through their silence, the Church through its forgiveness, and the home through the denial and silence of the parents. The new generation has to hear what the older generation refuses to tell it.

wiesenthal

Simon Wiesenthal 1908—2005

Saúde!

September 19, 2005

“Das Wahlergebnis ist nichts für Feinschmecker oder Gourmets”, sagte Fernsehkoch und Moderator Alfred Biolek. Das Ergebnis sei “unentschlossen wie manches Kantinengericht”. Hätte er so etwas in der Küche zubereitet, “würde ich erst mal rausgehen, eine Flasche Wein aufmachen und durchatmen”.

Aufruf zur Abwahl

September 15, 2005

Keine Stimme für Ströbele!

(…)

Ströbele und nicht die Grünen hat in Kreuzberg gefunden, wonach all die K-Gruppen und spontanen Hasch- und andere Rebellen suchten und wofür die RAF und die Bewegung 2. Juni ihre Liquidationskommandos ausschickten: eine antikapitalistische Volksgemeinschaft im Kleinen, die vom ökologisch und pazifistisch motivierten Mittelständler bis zum Hasskappen-Autonomen und von vielen Migranten und deren sogenannter Beauftragten bis zum Imam von nebenan reicht und immer noch Avantgarde für ein neues Deutschland sein will.
Worauf diese Gemeinschaft nur gründen kann, hatten deutsche Revolutionäre im Gefolge von 1968 zwar auch schon gewußt, allerdings wegen einiger dogmatischer Altlasten bei weitem nicht so gut rüber gebracht wie heute der Seyfried den Ströbele. Es sind: Haß auf Amerika und seinen gerade uns Kiezbewohner bedrängenden sozialräuberischen Imperialismus; die Suche nach einem einfachen, gerechten und schon deshalb auch ökologisch gesunden Leben; die Angst vor der Zumutung, ein für sich selbst verantwortlicher erwachsener Mensch werden zu müssen; eine fundamentale Friedenssehnsucht und der daraus resultierende Kampf gegen friedensstörende Verschwörungen, denen schon mal ein paar Tausend amerikanische Zivilisten und andere Heuschrecken zum Opfer fallen können. Ein solches Programm vermittelt sich nicht über das kompromißlerische Kalkül einer etablierten Partei, von der man ja weiß, daß sie ihre Versprechen brechen wird. Wer glaubwürdig sich ans ganze Kiezvolk wenden will, braucht das Plebiszit als unmittelbaren Zuruf der spontanen Mehrheit. Allein deshalb will Ströbele ganz unbescheiden nur die Erststimme.

Die zwingende Konsequenz

Weil Bilder dann wirklich nicht lügen, wenn einer, der sich als deutscher Revolutionär immer treu geblieben ist, sie einem Geistesverwandten in Auftrag gibt, damit er deutsche Ideologie sinnfällig mache, belegt Seyfrieds “Erststimme Ströbele” betitelter Bilderbogen bis ins kleinste Detail. Etwa dann, wenn eine — natürlich häßlich dargestellte — Angela Merkel auf einem durchaus konsequent der taz zugeschrieben Plakat abgebildet ist, das mit “Wählt mich nach Washington” betitelt ist und von einem sehr widerständig die Zähne bleckenden Hund bepißt wird. Oder wenn der Abgeordnete Ströbele, der dem verstorbenen Vorsitzenden Kim Il Sung nicht unähnlich visionär in die Ferne blickend einen veritablen Volksaufmarsch aller Prenzl-Kreuzberg-Friedrichshainer anführt, und sich so nebenbei anschickt, mit seinem mit “Biomilch von echten Kühen” beladenen Fahrrad eine Heuschrecke zu überfahren. Oder wenn der sich hinter Ströbele scharende anachronistische Zug aller fortschrittlichen und friedensbewegten Bewohner der drei Kieze in aller multikulturellen Unschuld eine Frau mit sich führt, die ihre Identität dadurch kundtut, daß sie den Betrachter aus ihrer schwarzen Ganzkörperumhüllung mindestens so widerständig anschaut wie sonst nur der das Merkel-Plakat bepissende Hund und ihre Nachbarin, die “Gebt das Hanf frei!” fordert.
Ein Mosaiksteinchen, das solches Szenario erst vervollständigt und immer fester Bestandteil des politischen Credos all der Revoluzzer gewesen ist, fehlt scheinbar ganz in diesem Bild. Zwar ist das gesamte antisemitische Personal der drei Kieze versammelt, auch warnen sie vor all dem, wovon Antisemiten sich verfolgt fühlen und worüber sie gern Gerüchte verbreiten, aber über die Juden und ihren Staat kein Wort, kein Bild, nur Andeutungen, die nicht zwingend antisemitisch sein müssen.
Soviel Deutlichkeit, die kiezfremden Provokateuren nur wieder Anlaß zu gehässiger Polemik geben würde, ist im Zusammenhang mit Christian Ströbele zum Glück gar nicht nötig. Antisemiten haben ein gutes Gedächtnis und von Ströbele wissen sie, was er bei seiner Nahostreise 1991 kurz nach dem ersten Irakkrieg ins Mikrofon geflüstert und nie ernsthaft widerrufen hatte: Die irakischen Raketenangriffe auf Israel seien “die logische, fast zwingende Konsequenz der israelischen Politik gegenüber den Palästinensern und den arabischen Staaten”.
Weil ihn die öffentliche Empörung wegen dieser Aussagen zum Rücktritt als Vorstandssprecher der Bundesgrünen zwang, gilt Ströbele deswegen im Kreuzberger kollektiven Gedächtnis seither als einer aus dem Widerstand; als einer von ihnen, dem man gerne abnimmt, was er damals anläßlich seines erzwungenen Rücktritts verlauten ließ: “Es ist mir nicht mehr möglich, die Interessen der Grünen in Israel und der Bundesrepublik glaubhaft zu vertreten.”

(…)

Gehen Sie am Sonntag in Ihr Wahllokal und wählen Ströbele ab. Das ist nur möglich, wenn Sie Ihre Erststimme entweder dem Kandidaten der CDU oder der SPD geben, denn beide haben erstens hinreichende Chancen, das Direktmandat zu erringen, und zweitens anders als die ebenfalls aussichtsreiche Kandidatin der Linkspartei/PDS, die Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg Reinauer, keinen entscheidenden Anteil an der Konservierung von Verhältnissen, die einen Ströbele erst ermöglichen. Ein Vorteil am Rande: Ihre Erststimme ist auch dann gültig, wenn Sie — wie wir doch stark hoffen wollen — Ihre Zweitstimme nicht vergeben, schließlich wollen Sie “sich” doch nicht Linkspartei, SPD, Grüne, FDP oder die CDU “reinwählen”, sondern nur den Ströbele loswerden.

Redaktion BAHAMAS, Berlin, 14. September 2005

[pdf]

edit: Auch das Smartline-Fanzine widmet sich “linksradikalen Glaubenssätze[n]” und gibt eine schulterzuckende Wahlempfehlung.

Remember Ground Zero

September 11, 2005

Start spreading the news, I’m leaving today
I want to be a part of it — New York, New York
These vagabond shoes, are longing to stray
Right through the very heart of it — New York, New York

I wanna wake up in a city, that doesn’t sleep
And find I’m king of the hill — top of the heap

These little town blues, are melting away
I’ll make a brand new start of it — in old New York
If I can make it there, I’ll make it anywhere
It’s up to you — New York, New York

New York, New York
I want to wake up in a city, that never sleeps
And find I’m a number one
top of the list, king of the hill
A number one

These little town blues, are melting away
I’m gonna make a brand new start of it — in old New York
And if I can make it there, I’m gonna make it anywhere

It’s up to you — New York, New York

New York

Dedicated to the City of New York.
Then, Now and Forever.