Alive but disconnected

April 28, 2006

Auch wenn es nicht so aussieht, ja ich bin noch da, nur scheint sich mein neuer Wohnort als Zivilisationswüste darzustellen. Kein DSL! Mal schauen, wie sich das Problem lösen läßt. Bisher waren es zwar erst drei Wochen ohne Netzzugang, aber ich spüre schon eindeutig Entzugserscheinungen. Ganz optimistisch hoffe ich auf die Möglichkeit eines Kabelzugangs. Somit bleibt mir erstmal "nur" das echte Leben ;-) Bis später …

Writer, Director, Actor

March 14, 2006

Bei IMDb ne Bio-/Filmographie über ihn zu finden, ist schon strange …

Aber eigentlich war ich ja auf der Suche nach “Your Job In Germany“. Falls den jemand auf dem Rechner oder so hat … Immer her damit :-) Merci.

Reflexionen #1

February 3, 2006

Ein Blog, welches für fast zwei Monate nicht aktualisiert wird, ist ziemlich sinnlos. Da es aber — will man den Referern Glauben schenken — doch noch von einigen Lesern frequentiert (und eventuell auch gelesen) wird, versuche ich einfach mal im Moment des Schreibens zu eruieren, woran es lag, daß hier solange sich nichts getan hat. Ich kann schließlich auch kaum behaupten, daß seit dem letzten Eintrag nichts passiert worden wäre.

Da war zum Beispiel die Antideutsche Konferenz im Herbst letzten Jahres, die genug Stoff geliefert hätte. Wo blieb da nun konkret die Kritik an den “neuen” Liberalen (FdoG & Co.), die noch im Ankündigungstext so ausführlich (und zum Teil auch selbstreflexiv) formuliert wurde? Es war zumindest eine für mich eher unbefriedigende Konferenz, was entweder daran lag, daß ich beständig eingeschlafen bin (bevor da jetzt jemand frohlockt: es lag am Schlafmangel in der Nacht zuvor nebst grippalem Infekt) oder daß der Inhalt besagter Ankündigung nicht sich in den Referaten widerspiegelte. Nun gut, ist schon ‘ne Weile her und was Justus Wertmüller nach seinem kontroversen Referat auf der Konferenz, zu den Unruhen in den französischen (Vor-)städten zu sagen hat, wird sich am 14. Februar zeigen.

What else? Ein konsequenter Islamist kommt dem Besitz von Nuklearwaffen immer näher und es dauert bis heute, daß sich dann doch mal — neben den Israelis, die ja als erste davon betroffen wären, und der USA — die schrecklich dialogbereite “Weltgemeinschaft” (sprich: die Völker der Welt, denen das Nuklearprogramm der iranischen Faschisten bisher am Arsch vorbei ging und die sich erst in die Hosen machen, wenn Mahmūd Ahmadī-Nežād — ganz im Sinne des kritischen Dialogs — damit “wirbt”, den zionistischen Staat doch nach Europa oder sonstwo, nur nicht in die “geheiligte islamische Welt”, “verlegen” zu wollen) aufrafft (so hoffe ich, in meinem begrenztem Optimismus), daß Säuseln endlich mal ad acta zu legen, den Iran am Besitz der Atombombe zu hindern und am besten gleich noch die Menschen im Iran aus der Knute der islamischen Herrschaft zu befreien.
Less talk, more action!

Ariel Sharon, “der Zionist und praktische Antifaschist” (ISF), ist immer noch nicht aus seinem künstlichen Koma aufgewacht, und wird wohl kaum noch in die Politik zurückkehren können. Für ihn hoffe ich, daß er sich einfach noch mal “aufrappelt” und ein paar angenehme Lebensjahre vor sich hat. Den Israelis brauch ich wohl kaum was wünschen. Sie haben seit der Staatsgründung gezeigt, daß sie sich nicht unterkriegen lassen. Egal, wer dort in den nächsten Monaten und Jahren regiert, keiner wird den Friedens-, Islam- und Appeasementapologeten nachgeben, die Israel, gleich ihren Dialogpartnern, als Grundübel der Welt ausgemacht haben, daß nur von der Landkarte verschwinden müsse, um “Frieden auf Erden” zu haben. Israel war, ist und bleibt — hoffentlich mit Unterstützung einer noch konsequenteren israelsolidarischen US-Administration — der Ort, an dem Juden ohne Angst vor Verfolgung und Vernichtung leben können.
Solange die warentauschende Gesellschaft und somit der Antisemitismus als die “objektive Ideologie der Barbarei” (ISF 2000, 7) existieren, braucht es den Staat Israel als explizit jüdischen Staat, welcher, in einer Welt der Nationalstaaten, der Ort ist, der sowohl den in diesem Staat lebenden wie den kosmopolitisch verstreuten Juden, Schutz und Verteidigung vor dem Wahn der antisemitischen Internationalen bietet. Lang lebe Israel!

Den persönlicheren Reflexionsteil gibt’s dann morgen … oder später … oder gar nicht. We’ll see.

Antisemit @home

October 21, 2005

Interessant soeben auch der Erzeuger meiner Mitbewohnerin:

“Die Juden machen doch mit den Palästinensern das selbe, was sie selbst unter den Nazis erlitten haben … Ich kann die Juden nicht leiden … Die überfahren doch kleine Kinder mit Panzern … Ich wohne ja in Abu Dhabi und weiß, wie es den Arabern geht … Da kann ich sowas im Fernsehen sehen … Hier zeigen sie das ja leider nicht.”

So schnell habe ich hier noch nie jemanden aus meinem Zimmer entfernt. Und habe nun verdammt schlechte und vor allem aggressive Laune.

Scheiß antisemitisches Arschloch! kotz

mozdev, deutsch

October 3, 2005

Nicht einmal mozdev.org kann man heute besuchen, ohne dem nationalen Wahn zu begegnen:

mozdev_klein

follow my ordinary taste in music …

September 23, 2005

… on last.fm music_smiley

[via]

Saúde!

September 19, 2005

“Das Wahlergebnis ist nichts für Feinschmecker oder Gourmets”, sagte Fernsehkoch und Moderator Alfred Biolek. Das Ergebnis sei “unentschlossen wie manches Kantinengericht”. Hätte er so etwas in der Küche zubereitet, “würde ich erst mal rausgehen, eine Flasche Wein aufmachen und durchatmen”.

Logogle

July 27, 2005

jdr_google

via: sofa. rites de passage

Erez Israel

July 25, 2005

israel

via: Google Earth.
Nettes Programm. Hält einen erfolgreich von anderen (wichtigeren) Betätigungen ab.

Which literature classic are you?

July 16, 2005

1984

George Orwell: Nineteen Eighty-Four.
You are the classic warning against the threat of totalitarianism. To you, politics and philosophy are inseparable, auchtorities suck and the reality might not exist outside our imaginations.

Which literature classic are you?
brought to you by Quizilla

via: torsun

Reise ins antifaschistische Ausland

July 1, 2005

Wat schön!

Fünf Tage an der polnischen Ostseeküste, irgendwo in der Nähe von da, ohne fucking german tourists, dafür mit Strand mit Sand mit Sonne mit Sternenhimmel und einem Trainingsgebiet der polnischen Armee. Gab zwar keine men in uniform zu sehen, dafür aber MiGs im Tiefflug.

Das freut des Antideutschen Herz. Fazit somit auch hier: Urlaub war geil!

“movies worth watching again”-Liste

June 20, 2005

Gute Gründe, mal wieder schöne Filme anzuschauen, fanden sich beim Lesen dieses Eintrags über den ich zu dieser Liste fand, sowie in der heutigen FAZ, in der in diesem Artikel das neue Buch von ihm rezensiert wurde, mich jedoch dazu brachte, meine “movies worth watching again”-Liste zu erweitern.

Im Klartext sieht das dann so aus:

  • von David Lynch:
    Eraserhead, Blue Velvet, Twin Peaks, Wild at Heart, Lost Highway, The Straight Story, Mulholland Dr.
  • von den Cohen-Brüdern:
    Barton Fink, The Hudsucker Proxy, Fargo, The Big Lebowski
Und weil auch die Simpsons-Macher Twin Peaks zu schätzen wußten, gibt es von ihnen auch zwei Referenzen. Zu finden hier und hier.

Schnappen, blättern, finden, posten

June 19, 2005

1. Schnapp dir das nächste greifbare Buch,
2. blättere zu Seite 23,
3. finde den 5. Satz und
4. poste den 5. Satz und setze diese Anleitung davor.

Sie entwickelte einen Verfolgungswahn und aß nicht mehr.
(Ayaan Hirsi Ali: Ich klage an. München 2005.)

via: probierung

GMail

June 16, 2005

Da ich gerade weder die Lust, geschweige denn die Zeit habe, etwas Gehaltvolleres zu schreiben, verschenke ich stattdessen Einladungen zu diversen Gmail-Accounts. Einfache Anfrage an rgz.bln@gmail.com genügt.

Coolness on the island

June 7, 2005

punktstattkomma portraitiert Insulaner :mrgreen:

Buttle oder Tuttle?

June 3, 2005

… Ein Beamter im brandenburgischen Cottbus hatte demnach aus dem 33-Jährigen wegen eines Buchstabendrehers im Namen einen gesuchten Zigarettenschmuggler gemacht …